Saturday, January 21, 2012

Fair Hands Line - Juli 2004


Von Markus

Fair Hands Line – ich habe in der Route alle Höhen und Tiefen eines Kletterlebens durchlebt. Da gab es diesen wunderbaren ersten Durchstieg im 2001 als Seilzweiter. Ein Traum wurde wahr. 1 Jahr später begleitete mich mein damals 11-jähriger Neffe durch die Route. Noch heute erzählt Tobias von diesem Erlebnis mit leuchtenden Augen. 2003 der erste Vorstieg zusammen mit Marietta und im 2004 nochmals ein Vorstieg zusammen mit Christof. 2006 durchlebte ich das Desaster der Extraklasse, weil die Seilpartner nicht (mehr) zueinander passten.

Beim Graben in meinem Archiv habe ich den nachfolgenden wunderschönen Aufsatz von meinem Freund Christof gefunden. Ich bin sehr froh darüber, dass er mir die Veröffentlichung auf diesem Blog zugestand, denn ein solcher Bericht gehört meines Erachtens einfach veröffentlicht. Zum besseren Verständnis noch ein paar zusätzliche Informationen: Diablo ist eine finnische Thrash-Metal-Band. Sinergy ist eine skandinavische Power-Metal-Band mit Melodic-Death-Metal-Einflüssen, die in Schweden gegründet wurde, mittlerweile aber nach Finnland umgesiedelt ist. Alexi Laiho ist der Lead-Gitarrist von Children of Bodom. Soilwork ist eine schwedische Melodic-Death-Metal-Band.

An dieses Abenteuer zusammen mit Christof mag ich mich noch sehr gut erinnern. Es war ein einzigartig schönes Erlebnis. Es war damals eine wilde Zeit. Nachdem ich nun eisern trainiert hatte, fühlte ich mich beinahe unschlagbar und es musste wieder einmal eine Mehrseillängen-Tour sein. Die Wahl fiel sehr schnell auf die Fair Hands Line, die ich bereits sehr gut kannte. Christof hatte nicht den Hauch einer Ahnung, was ihn denn erwarten würde. Doch ich war mir absolut sicher, dass wir beide einen wunderbaren Tag beim Klettern verbringen würden. Hier nun sein Bericht:

Blick vom 1. Stand Richtung Guttannen

Fair Hands Line: Samstag, 3. Juli 2004 / von Christof

Ich habe mir nun vorgenommen, das grossartigste Klettererlebnis meines Lebens bis jetzt festzuhalten! Es sollen noch ein paar dazu kommen. Es ist ein kleines Dankeschön an Markus, welcher mir dieses traumhafte Erlebnis ermöglicht hat.

Wie fing nun alles an?

Zufällig lernte ich Markus in der Kletterhalle kennen. Letztes Jahr kletterte er noch oft mit M. und ich sah ihn manchmal wie er sich mit seinem Trainingsplan abmühte. Unzählige Moves trieben ihm den Schweiss auf die Stirn. Da ich zu der Zeit meinen Kletterpartner verloren hatte, hing ich oft alleine oder eben mit M. in der Halle rum. Irgendwann hatte dann Markus auch keinen Kletterpartner und wir beschlossen ein bisschen zusammen zu trainieren.

Markus hatte sich zu einem Trainingsplan entschlossen, Er wollte unbedingt nächsten Sommer mindestens eine 6b draussen bezwingen. Er trainierte immer etwas härter als ich. 15 Gastonzüge nach rechts, ich schaffte gerade mal 6. Dann die mistigen Liegestütze (ich hasse Liegestütze).

Trotzdem hatten wir viel Spass beim gegenseitigen Sichern und Trainieren. Auch konnte ich Markus zu meinen Jogging Touren und sogar zum Saunagang bewegen. Dann kam noch der Musik-Virus dazu und wir waren plötzlich zusammen auf einer riesigen Welle, welche uns einfach mitriss.

Das war eigentlich die Vorgeschichte. Markus riss dann in der Halle nach unzähligen Versuchen seine erste 6b und war überglücklich. Die ganze Rackerei hatte sich endlich gelohnt.

Es folgten die ersten Outdoor Aktivitäten. Gempen "Vox Media 6a+". Markus zog die Schweine-Route einfach im Vorstieg. Ich hatte immer noch zu wenig Power. Dann folgten noch einige hammerharte Moves in Eptingen. Wir wurden immer besser!

Ich stellte fest, dass uns die unzähligen Dehnübungen und Joggingläufe einfach jetzt zu Gute kamen. Der Kadaver wurde einfach beweglicher und die Kondition sollte jetzt für mehr ausreichen. Markus erwähnte immer häufiger die 10 Seillängen Tour am Grimsel. "Fair Hands Line" war der Name der Route und ich dachte immer, es sei einfach eine Aneinanderreihung einfacher bis mittelschwerer Routen bis zum Gipfel.

Weit gefehlt....

Nun musste es sein. Ich schickte Markus eine SMS.

Dieses Wochenende sollte es sein oder es würde meiner Meinung nach dieses Jahr nichts mehr draus werden. Die Antwort kam prompt. Das Wetter sollte nicht sehr warm werden (12°C) jedoch sollte es nicht regnen. Der Plan war wie folgt:

  1. Treffpunkt 6:30 in Eptingen

  1. Dann Abfahrt zum Grimsel, sofortiger Einstieg in die Wand nach dem Abstieg (1500 Stufen) das verdiente Bier und gemütliche Rückfahrt nach Hause.

Nachdem ich mit M. am Donnerstag zuvor weitere, positive Erlebnisse hatte (zwei Vorstiege) dachte ich, das sei ein gutes Omen. Am Freitag kam dann das Foto von den "Fair Hands Line". Mist, dachte ich, das ist ja ganz schön hoch. Da wird mir ganz schön die Düse gehen. Doch ich war mir ganz sicher, dass mich Markus nicht zu einem waghalsigen Unternehmen mitnehmen würde. Dazu kannten wir uns zu gut.

Also was war zu tun? Auf jeden Fall heute nicht mehr klettern! In die Sauna gehen, die Muskeln schonen, relaxen und gut und viel schlafen. Kein Bier! Am Abend wurde der Rucksack gepackt, Klettergurt, Schuhe, 2 Sicherungsschlaufen mit Karabiner zum Einhängen am Stand. Brote, Apfelsaftschorle, Traubenzucker, Pullover, es sollte ja nicht warm sein. Habe ich alles? Schnell noch die lange Kletterhose eingepackt. Ach ja und ganz wichtig - die Musik!

Ich wollte doch Markus überraschen (ist mir im Übrigen gelungen). 2x Diablo und dann noch 3x Sinergy, wo der grosse Meister unüberhörbar seine Gitarre malträtiert und sich die Ohrwürmer unvergesslich in den Gehörgängen festkrallen

Die Nacht war gut. Keine schlechten Träume, sehr gut geschlafen, vor dem Wecker aufgewacht, schnell noch einen Kaffee reinpumpen, dann gleich in den Bus. "Soilwork" andrehen, (bloss kein SWR3) und Gas geben. Den Weg kennt der Bus schon von alleine.

Bei der Ortsausfahrt Rümmingen die ersten harten Riffs.

Markus wird seine wahre Freude haben. Dann weiter vorbei an der Kletterhalle. Kein Stau am Zoll, ich werde 6:20 in Eptingen sein. Das Wetter macht mir Sorgen, graue Wolken am Himmel, aber das Wetter ist gut angesagt. Und wenn wir nur einen schönen Tag zusammen haben. Es wird schon werden mit dem Wetter. Ich biege in Eptingen auf den Waldparkplatz ein und da steht er schon der BMW von Markus mit samt Inhalt.

Fahrzeugwechsel, Klettersachen in den Kofferraum, CD-Player aufrüsten und ab geht die Post. Wir sind nach den ersten Riffs von Diablo in Hochstimmung. "Mächtig gewaltig" kommt es von Markus. Ich freue mich und geniesse die Fahrt. Kurze Rast um was zu trinken. Dann geht es weiter. Der Regen hat aufgehört und wir haben klare Sicht auf die Berge. Markus zeigt mir den Berg. Oh Mann, und da sollen wir rauf? Egal, das machen wir.

Umziehen, schnell noch eine Stange Wasser in die noch junge Aare giessen, dann geht es los. Nur nicht unten schon ausrutschen. Wir steigen durch Gras und Geröll, dann sind wir am Einstieg. Die ersten Fotos werden gemacht, noch lachen wir. Dann geht es los, Markus weist mich kurz ein. Wenn wir uns nicht mehr sehen, dann wird er das Seil anspannen, anschliessend loslassen, Seil wird schlaff, ich kann ihn aus der Sicherung nehmen, er hat dann Stand. Erst losgehen wenn das Seil spannt wie bei Alexis Gitarre, auf keinen Fall vorher. Immer den Knoten kontrollieren. Karabiner geschlossen, dann kann nichts passieren.

Am Einstieg der FHL
Die Anspannung steigt! Es geht los!

Die erste Seillänge - schon nicht ganz einfach. Markus hat es geschafft, ich kann ihn sehen. Nun ich. Mist, ist ja ganz schön glatt, wie hat er das gemacht, habe wohl nicht aufgepasst. Also muss ich meinen eigenen Weg suchen.

Hier ein Tritt, hier ein kleines Nichts zum Festhalten. Jetzt rutsche ich sicher gleich, aber das Seil ist ja gespannt. Es kann nichts passieren. Ich rutsche nicht und erreiche den Stand. Ein Grinsen auf Markus Gesicht. Ich sehe, dass er zuversichtlich ist. Nun kommt die "Kochplatte". Markus geht oder besser kriecht auf allen Vieren los. Was stellt er sich so an, denke ich, ist doch nur ne Schräge hochkriechen.

Erste Seillänge
So, er ist am zweiten Stand. Jetzt ich. Mist, das Teil wird immer steiler. Ist wohl doch nicht so einfach... Wenn man jetzt einen Fuss loslassen könnte ohne zu rutschen, das wäre geil... Ich lasse den Fuss ganz langsam los und kann nicht begreifen, dass die Talfahrt nicht beginnt. Na ja, hänge ja auch am Seil, aber der Gummi hält trotzdem auf dem mit Grünspan überzogenen Granit. Die rechte Hand krallt sich in die Kante und sucht vergeblich Halt. Griffe gibt es keine. Reibung der Handfläche ist angesagt und diese ist schon verdammt feucht. Ein Griff in den Beutel von weissem Gold! Ich danke Gott, dass er das Magnesium erfunden hat! Weiter geht‘s und ich merke jetzt, wie schon jetzt meine Waden auf Melonengrösse anschwellen. So, 2 Stand.

Das kann ja heiter werden. Da waren es nur noch 8.

Wenn ich aber die nächste Passage ansehe, kommen mir Zweifel. Über eine schräge Platte kriechen und dann in den Kamin. Und die Route ist nicht gerade übernagelt (die Worte von Markus klingen mir im Ohr). Ich lasse ihm auch hier den Vortritt. Natürlich bewundere ich ihn im Innern. Jetzt passiert die Scheisse...

Ich sehe wie Markus Hand weggleitet. Er kommt wie eine Kanonenkugel die Schräge heruntergerutscht. Wie soll ich reagieren? Es geht alles so schnell. Er dreht sich und wird vom Seil sanft aufgefangen. Die Sicherungskette hat gehalten. Die letzte Sicherung war eine mindestens 10 Jahre alte Schlinge, die durch ein Loch in einer Felsplatte gefädelt worden war. Niemand hätte an das Halten dieser Schlinge wirklich geglaubt. Ich glaube, Markus auch nicht.

Ok, das war’s. Wir atmen erleichtert auf. Nur die Hose von Markus hat etwas gelitten. Weiter geht‘s. Was muss jetzt im Kopf von Markus vorgehen? Er klettert mit den gesamten Moves, die so bekannt sind den Kamin hoch. Hier ist ziehen, drücken, spreizen und sogar der Gaston-Zug angesagt. Er klettert um den Felsen, als ob es nichts wäre und jetzt bin ich alleine. Es ist fucking cold, keine Sichtverbindung mehr und nur noch das Seil auf das ich zu achten habe.

Vorne: Kochplatte / Oben: 3. Seillänge
Das Seil, die einzige Verbindung zwischen uns. Ich achte peinlich darauf, dass es leicht durchhängt. Markus muss genug Seil zum Klettern haben. Im Fall eines Sturzes nicht zu viel Seil geben. Also immer so viel Seil geben, dass das Seil eine leichte Kurve beschreibt. Ich spüre, dass Markus gleichmässig klettert. Jetzt ein Stopp. Er muss gerade einen Express einhängen.

Jetzt zieht das Seil wieder leicht, er geht offenbar weiter.

Noch ein Stopp, jetzt kommt der Seilzug, das ist hoffentlich das Zeichen. Er hat Stand. Tatsächlich das Seil fällt runter. Nimm ihn aus der Sicherung, Christof. Und nicht vergessen, erst den Stand auflösen, wenn das Seil spannt wie bei Alexi!

Jetzt kommt der irre Zug.

Mist, jetzt bin ich dran.

Über die schräge Platte hin zum Kamin...und jetzt? Scheisse. Ich muss da hoch! Links ist ein Riss für den linken Fuss und rechts kann man sich mit dem rechten Fuss abstützen. Ziehend und drückend komme ich höher und kann sogar in dieser jämmerlichen Position die Express aushängen. Und nun? Ich sehe über mir eine Kante die wohl so was wie ein Bierhenkel sein muss. Ganz lang strecken, noch 2 cm wachsen und ich kann tatsächlich in die Spalte reingreifen. Ich kann buchstäblich den ganzen Kadaver, oder was davon noch übrig ist, an der Hand baumeln lassen. Das heißt, ich kann die Füsse neu ordnen, um die Felsgruppe mit dem Bein herumwandern und neuen Halt finden. Jetzt noch im Liegestütz über die Kante und einfach aufstehen. Zum Glück hänge ich am Seil. Nun kann ich Markus sehen. Ich rufe ihm zu: "Im Vorstieg hier hoch? Nie im Leben!"

Ich meine es ernst, Markus freut sich.

Nun beginnt die geile Route!

Immer genug Griffe, Bierhenkel soweit das Auge reicht. Auch muss man hier zwar mal links, mal rechts das Gewicht verlagern, aber das ist kein Problem. Jetzt sind wir oben am Stand. Der Wind bläst kalt und unerbittlich, ich sehe keinen Haken und Markus glaubt sich erinnern zu können, dass es rechts ums Eck gehen muss.

He, he, he - es geht einfach nur runter wenn man sich umschaut. Also hoch, Augen zu und durch.

Zwischen Markus und mir ist wieder nur das Seil.

So, alles geht gut und jetzt bin ich wieder dran.

Wie hat er das gemacht? Ich brauche jetzt ein bisschen Seil, damit ich einen Meter nach unten klettern und auf dem schmalen Absatz in schwindelnder Höhe nach rechts laufen kann. Ungläubig schaue ich auf meinen Klettergurt. Ich weiss das Seil wird halten. In der Halle hat es immer gehalten, also hält es auch dieses Mal! Es muss gar nicht halten. Ich schaffe es um die Ecke und ich freue mich über die Sonne, welche zwar blendet, jedoch 2 Grad mehr spendet und der Wind lässt auch nach.

Mist. Wo sind jetzt die Griffe?

Nur auf allen Vieren, schmale Risse für die Füsse und ein paar Minigriffe für die Hände, verlangt die Wand wieder das ganze Bewegungsrepertoire. Ich bekomme das Bein hoch wie noch nie. Das ist hier einfach super, auch der Spagat kommt hier gut und die Waden werden wieder zu Melonen. So. Vorletzter Stand, jetzt muss es wohl gleich richtig heftig werden.

Es wird heftig!

Markus klettert wieder vor. Er klettert seitwärts, es ist nicht zu erkennen woran er sich festhält. Er klettert hoch, er klettert wieder runter, er bekommt einen langen Hals und mosert über die schlechte Absicherung. Klar, wenn mal 10 -15 Meter Seil seitwärts sinnlos ins Land hängen.

Das wird ein knallharter Abgang wenn er sich nicht halten kann, schiesst es mir durch den Kopf. Ich bin total angespannt. Markus legt eine Schlinge um ein Bäumchen, welches eh wegfliegt haucht man es nur an. Erst später sehe ich, dass da noch ein Fels hinten dran ist, hätte also halten können.

Markus verschwindet wieder um die Ecke. Er hat endlich Stand. Nun kommt die schwerste Stelle auch für mich. Also wieder gähnende Leere unter meinen Füssen. Irgendwie komme ich zu der Stelle mit der selbstgelegten Schlinge. Ich bekomme die Schlinge tatsächlich ausgehängt und vor mir tut sich eine fast senkrechte Platte ohne Griffe oder irgendetwas Ähnliches auf. Für die Füsse führt ein schmaler Riss bergauf, für die Finger gibt es nichts! Ich hänge Gott sei Dank am Seil. Jetzt muss mich Markus wohl nach oben ziehen, ich bin am Ende, nur leider am falschen!

He, he, he - dort in aller Ferne ist was für den Fuss, nicht wirklich, aber es könnte halten! Für die Finger gibt es nur den Bolt an dem die Express eingehängt ist. Scheiss drauf, da halte ich mich jetzt dran fest!

So. Nun wieder der berühmte Spagat. Nur diesmal auf einer 1 cm breiten Leiste. Das gibt`s nicht, das hält tatsächlich. Bitte Markus, ziehe jetzt bloss das Seil so straff, wie du nur kannst. Oh, jetzt habe ich den Express ausgehängt. Die Wand hält mich noch immer. Das gibt’s doch gar nicht. Jetzt fange ich an zu weinen, nicht vor Angst, sondern vor Glück. Es ist nur ein kurzer Moment und es sieht ja niemand in der Wand!

So ein Wahnsinn und ich mitten drin!

Doch der Wahnsinn kommt erst noch.

Ich sehe Markus 5 Meter entfernt. Er sagt: „Steh auf Reibung, einfach klettern, es gibt keine Griffe mehr.“

Ich strecke meinen Hintern in den Himmel um noch mehr Druck auf die Melonen zu bekommen und taste mich mit den Händen vorsichtig weiter. Arschglatt, jedoch die Gummisohlen halten und das ohne Pattex. Überglücklich komme ich oben an. Jetzt schnell in die Büsche und nochmal schnell an ein paar Wurzeln pseudomässig gesichert. Das Brot schmeckt, die Alpenrosen werden fotografiert und jetzt gestehe ich Markus meinen Traum.

Geier kamen geflogen und wollten mir in die Melonenwaden picken. Ich habe mir überlegt, ob es lange Risse geben würde, oder ob die Waden einfach platzen würden. Markus hat nur gegrölt - wir haben unterwegs 2 Dohlen gesehen!

Dann kam der Abstieg: 1500 Stufen. Das würde Muskelkater geben, aber das war ja sowieso egal. Bei den Marken 500, 400 und 300 machen wir Pause und ein paar Fotos von der Wand. Welch Wahnsinn! Viel zu viele Leute in der Wand!

Gott sei Dank waren wir die Ersten.

Unten beim Bier konnten wir dann schon wieder rumblödeln. Es war einfach eine Wahnsinns-Tour.
Das war etwas, woran man sich erinnern wird, wenn man einst auf dem Sterbebett liegen sollte. Markus, ich hoffe nicht zu früh!

Ich will noch mehr erleben, vielleicht auch mal etwas einfacher, vielleicht auch mal im Vorstieg.

Ich bin gierig auf den Fels.

Diese schönen Stunden kann uns niemand mehr nehmen.

Ich danke dir dafür.

Bis zum nächsten Mal wenn es wieder heisst

Der Berg ruft!